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FIS Cup in Rasnov
Geschrieben von Nils Vettori   
24.01.2013

Am Wochenende vom 19.-20. Jänner veranstaltete der rumänische Skiverband einen Bewerb der FIS-Cup Reihe im rumänischen Wintersportort Rasnov. Der ÖSV entschied sich diesen Bewerb mit einem kleinen Team von zwei Athleten und einem Trainer zu beschicken. Das im Sommer fertig gestellte Trainingszentrum 200 km nördlich von Buckarest bot dem österreichischen Team , mit Björn Koch und Nils Vettori, beide vom HSV absam Bergisel, tolle Vorraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampf. Doch es sollt die Anreise werden, die dem österreichischen Team einen gehörigen Strich durch die Rechnung machte.

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Von Innsbruck nach Wien und von Wien nach Buckarest, so war die Anreise geplant und sollte alles in allem in ungefähr 4 Stunden bewältigt werden. Doch das heftige Schneetreiben löste ein Chaos an den Flughäfen in Zentraleuropa aus und es kam zu derart langen Verzögerungen, dass es alles in allem über 40 Stunden und eine komplette Nacht am Münchner Flughafen dauerte, bis es dem Team gelang, Rasnov zu erreichen. Die mühsame Anreise wäre ja noch zu überstehen gewesen, doch zu allem Überfluss traf das Team auch noch ein weiteres Problem.

Der Fluggesellschaft ging in diesem ganzen Chaos das komplette Gepäck verloren. Ohne Ski und ohne jegliche Kleidung versuchte die dreiköpfige Manschaft nun mit allen Mitteln die Sprungbewerbe doch noch zu bestreiten, um dem Wettkampfwochende wenigstens noch etwas Positives abgewinnen zu können. Ein großer Sieger an diesem Wochenende war letztendlich der Sportsgeist,  denn andere Nationen, wie die Teams aus der Ukraine und Rumänien hörten von unseren zahlreiche Schwierigkeiten, und zeigten größtes Verständnis.

Ohne zu zögern wurde altes bzw. nicht gebrauchtes Material zur Verfügung gestellt und somit den Athleten eine Chance geboten, die Wettkämpfe zu bestreiten. Doch Material allein springt noch keinen Bewerb und so zeigten die Österreicher großen Mut und viel Courage und sprangen ohne zu trainieren, mit geliehenen Material die Anlage in Rumänien hinunter. Am Ende standen Björn Koch ein 9. am Samstag bzw. ein 10 Platz am Sonntag zu buche und Rumänien konnte doch noch positiv abgeschlossen werden. Völlig erschöpft und immer noch ohne Gepäck erreichte Team Österreich am Montag den Flughafen in Innsbruck und was am Ende übrig bleibt, ist eine aufregende und äußerst amüsante Geschichte, die wahrscheinlich noch in 20 Jahren in vielen Erzählungen Platz findet.

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Letzte Aktualisierung ( 24.01.2013 )
 
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